Die Vereinsfahne

Mit
Gründung der KCV war uns allen klar, ohne Vereinsfahne geht es wirklich
nicht. Nachdem wir bei anderen Vereinen nachgefragt hatten, was solch eine Fahne
kostet und eine Summe von vier- bis fünftausend DM im Raum stand, kam sofort
die Einsicht, wir brauchen keine Fahne. Oder gibt es vielleicht doch noch eine
Möglichkeit? Möglichst eine preiswerte? Und es gab sie. Der Vorstand
besann sich des restlichen Stoffes der Uniformen. Winfried Müller wurde
beauftragt, einen Entwurf zu zeichnen. Erika Wilhelm und Agnes Leibold waren
sofort bereit, mit Nadel, Schere und Zwirn und dem bereits erwähnten günstigen
Reststoff, die Fahne zu schneidern. Es wurde ein wunderschönes Stück
und alle waren begeistert. Vor allen Dingen, wir hatten eine Fahne. Winfried
Wehner wurde erster Fähnrich. Vor seinem ersten Auftritt übte er mehrere
Stunden den geschickten Umgang beim Schwenken der Vereinsfahne und sein elegantes
Auftreten bei Einmärschen wurde mit viel Applaus belohnt. Es folgten ihm
Herrmann Hütsch, Winfried Eckert und andere. Im Jahr 1992 kam der Vorstand
zu dem Beschluss, endlich eine neue prächtige, professionelle Vereinsfahne
zu kaufen. Grundstein war ein Fahnenfest in der Bocksbach, das mit einem großen
Besuchererfolg, die Fahne fast finanzierte. Ein herzliches Dankeschön sei
an dieser Stelle dem damaligen Protokoller Dieter Ebert gesagt, der sowohl für
das Fahnenfest, als auch den Entwurf verantwortlich war.
Mit der neuen Fahne musste ein möglichst pflichtbewusster und ordentlicher
Fähnrich gesucht werden, da Vereinsfahnen im Regelfall sehr gerne entwendet
und gegen hohe Summen ausgelöst werden. Die Wahl fiel uns leicht. Mit Christian
Götz hatten wir den richtigen Mann, dem wir dieses kapitale Stück
anvertrauen konnten. In der Kampagne 2002 / 2003 ist er unser Stiftskämmerer
und hat die Fahne nunmehr an Timo Hohmann abgegeben, der seine Arbeit auch sehr
gut macht. Seit der Kampagne 2004/2005 ist Timo Hohmann zum Major befördert
worden und hat das Amt des Fahnenträgers an Florian Jestädt abgegeben.